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03.12.2019

Entschieden für Frieden und gegen rechte Hetze!

43. Markgräfler Friedenswochen

Mittwoch, 6. November bis Dienstag, 3. Dezember 2019

Programm siehe Link

43. Markgräfler Friedenswochen
Entschieden für Frieden und gegen rechte Hetze!
 
 
Im November finden wieder die Markgräfler Friedenswochen statt, in diesem Jahr zum 43. Mal. Und wieder widmen sie sich Themen des  inneren und äußeren Friedens.
Zum einen ist es die Auseinandersetzung mit  dem Erstarken neofaschistischer Kräfte in Deutschland, die sich nicht scheuen, die Verbrechen der Nazi Zeit zu verharmlosen und neues völkisch nationalistisches Unheil über die Menschen bringen wollen.
Ein Spielfilm von Louis Malle über das Schicksal jüdischer Kinder im besetzten Frankreich 1944 zu Beginn der Friedenswochen am 6. November zeigt eindringlich die grausame Realität der Nazi Herrschaft.
Was diese für die jüdischen Müllheimer bedeutete, daran erinnert der Friedensrat mit einem Schweigemarsch am 9. November anläßlich ders Jahrestages der Reichspogramnacht, in der auch die Synagoge ín Müllheim geschändet wurde. Zugleich bedeutet diese Veranstaltung auch ein Aufstehen gegen heutige Nazis, die sich wie in Halle nicht scheuen, auch wieder jüdische Menschen anzugreifen.
Tödlich endet 1942 eine Liebe in Niederweiler. Weil er eine deutsche Frau liebte, wurde der polnische Zwangsarbeiter Julian Garlewicz von den Nazis gehängt.  Am Jahrestag der Hinrichtung von Julian Garlewicz, am 13. November findet eine Gedenkveranstaltung auf dem Alten Friedhof in Niederweiler statt.
Die Veranstaltung "und führen wohin du nicht willst" des  Arbeitskreis Frieden im Evang. Kirchenbezirk am 19. November geht unter anderem der Frage nach, welche Konsequenzen die Badische Landeskirche aus der Nazi Zeit gezogen hat.
Zwei große Krieg erlebten die Menschen im letzten Jahrhundet. Kaum war der erste Weltkrieg beendet, hetzten rechte Kreise schon zum zweiten großen Krieg. Am Volkstrauertag, den 17. November, wird der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht. Der Friedensrat setzt sich ein für einen Volkstrauertag ohne Militär, weil den bisherigen Opfern keine neuen hinzugefügt werden sollen.
An diesem Tag laden Gerhard Stichling und Theo Ziegler für den Arbeitskreis Frieden des Evang. Kirchenbezirks zu Lyrik und Musik für den Frieden in die Evang. Kirche Gallenweiler ein.
Kriege werden gemacht. Von denen, die sich davon Gewinn versprechen, in ökonomischer oder politischer Hinsicht. Der größte deutsche Waffenproduzent Rheinmetall unterhält auch in Neuenburg eine Produktionsstätte. Im Rahmen der Kampagne "Aufschrei – stoppt den Waffenhandel" findet am 20.November vor der  Rheinmetall Waffe Munition eine Mahnwache gegen die Produktion von Kriegsgerät statt.
Kriege werden auch vom Markgräflerland aus geführt. Müllheim ist Stationierungsort der Deutsch-Französischen Brigade, einem militärischen Großverband, der dazu bestimmt ist, Kriege in aller Welt zu führen. Darauf aufzumerksam zu machen, veranstaltet der Friedensrat am 27. November vor der Kaserne der Brigade in Müllheim eine Mahnwache.
Dieses Jahr reichen die Markgräfler Friedenswochen sogar über den November hinaus und enden erst am 3. Dezember. An diesem Tag  beschäftigt sich Andreas Zumach im Markgräfler Gymnasium unter der Überschrift "Warum wir einen neue EKD Ostdenkschrift brauchen!" mit dem aktuellen deutsch-russischen Verhältnis.
 
 
Gerne senden wir Ihnen/Euch Plakate und Flyer der 43. Markgräfler Friedenswochen zu.
 
Freundliche und friedliche Grüße
für den Friedensrat Markgräflerland
Uli Rodewald
 
 
43. Markgräfler Friedenswochen
November 2019
http://www.friedensrat.org

Spenden an Ulrich Rodewald, Postbank Karlsruhe
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BIC: PBNKDEFF
Stichwort: Friedensrat



Für eine menschliche Welt in Frieden! Entschieden gegen rechts!
Pour un monde humain en paix! Décidé contre la droite!
For a human world in peace! Resolutely against right-wing!

22.04.2019

Ostermarsch 2019 in Müllheim

Friedensrat Markgräflerland


500  Menschen beim Ostermarsch 2019 in Müllheim
Entschieden für Frieden und gegen rechte Hetze!
 
Berichte, Reden, Bilder
 
Ostermontag ist im Südwesten Ostermarschzeit. Friedensrat Markgräflerland und DGB Markgräflerland hatten auch in diesem Jahr dazu vor die Kaserne der Deutsch Französischen Brigade in Müllheim eingeladen und 500 Menschen waren bei bestem Wetter der Einladung gefolgt.
Nach der Einstimmung durch den Ostermarsch Chor, der von den Teilnehmern gebildet wurde, setzte sich Uli
Rodewald vom Friedensrat Markgräflerland mit der gegenwärtigen gewalttätigen Politik auseinander und forderte, Konfliktlösungen sollten konsequent mit zivilen Mitten erfolgen. Dafür fehlten nicht die Mittel, sondern der Wille. Anläßlich des bevorstehenden 30. Jahrestags der Gründung der Deutsch-Französischen Brigade forderte Rodewald die politisch Verantwortlichen der Stadt auf, sich an der Rechtfertigung immer neuer Kriege nicht zu beteiligen. Es gälte dagegen, Kriege zu entehren und sich für eine Politik des Friedens einzusetzen.
Nach einem lauten Ostermarsch durch die Stadt, auf dem immer wieder die Forderung nach "Frieden schaffen ohne
Waffen" und ein schrilles "Wir pfeifen auf eure Kriege!"zu hören war, wurden die Teilnehmer auf dem
Marktplatz von Musikern aus dem Roma Büro Freiburg mit lebensfroher Musik begrüßt, die es den Zuhörern warmums Herz und auch an den Händen werden ließ.
Frieder Müller vom DGB Markgräflerland informierte über die friedenspolitischen Forderungen des Deutschen
Gewerkschaftsbundes, der sich für ein Abrüsten für den Frieden einsetzt und den Abzug aller Atomwaffen aus der
Bundesrepublik verlangt. Zudem setzt sich der DGB dafür eine, rechte Netzwerke in der Bundeswehr aufzudecken und Rassismus und Nationalismus zu ächten.
Herzlich begrüßt von den Ostermarschierern wurde Pierre Rosenzweig aus Straßburg als vertreter der
französischen Friedensbewegung. Er machte auf die Gefährdunfg des Friedens aufmerksam, die durch die Kündigung des INF Vertrages durch die USA und Rußland entstünden. Seit der atomaren Aufrüstung in den 80ger Jahren sei der Frieden auf unserem Erdteil nie gefährdeter gewesen als heute. Und er beglückwünschte die Teilnehmer zu ihrer eindrucksvollen Bekundung für ein friedliches zusammenleben der Menschen.
Anne-Katrin Vetter vom Friedensrat Markgräflerland zeigte in einem vielseitigen Kaleidoskop auf, worauf es
gerade in der heutigen Zeit ankommt. Nicht nur zu reden über Verhältnisse, die zu ändern sind, sondern diese
Verhältnisse tatsächlich zu ändern, um eine Welt in Frieden möglich zu machen.
Beschlossen wurde der Ostermarsch 2019 in Müllheim mit einem gemeinsam gesungen Lied in vier Sprachen, das die Sehnsucht eines Kindes nach Frieden zeigt:
Immer soll die Sonne scheinen,Immer soll der Himmel blau sein Immer soll Mutter da sein - Und immer auch ich!
Ostermarsch im Südwesten: Gibt den Teilnehmern Mut, fröhlich und entschieden einzutreten für eine Welt, die
von Waffen nichts mehr hält. Denn das ist für die Menschen am besten.

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Für eine menschliche Welt in Frieden! Entschieden gegen rechts!
Pour un monde humain en paix! Décidé contre la droite!
For a human world in peace! Resolutely against right-wing!





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Stichwort: Friedensrat
Friedensrat Müllheim




20.04.2019

Ostermarsch 2019 in Stuttgart

Reden auf dem Ostermarsch 2019 in Stuttgart


dokumentiert
   

Die Reden

Hier können die Reden nachgelesen werden, soweit sie schriftlich vorgelegt wurden.



10.11.2018

Presseinformation

Frieden - Rheinmetall entrüsten, auch in Neuenburg

Presseinformation
 
Für Frieden - Rheinmetall entrüsten, auch in Neuenburg
 
Der Rheinmetall Konzern ist Europas größter Heeresausrüster und steigerte 2017 seinen Umsatz mit Waffen und Ausrüstungen auf 3 Mrd €.
Die Mahnwache vor der Niederlassung der Rheinmetall Waffe Munition in Neuenburg am 14.November vor der Konzerniederlassung in Neuenburg reiht sich ein in die Aktivitäten der "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel", zu deren Trägern Brot für die Welt, Misereor, pax christi u.a gehören. Zugleich macht der Friedensrat damit deutlich, daß es heute darauf ankommt Frieden zu schaffen ohne Waffen!
 
http://www.friedensrat.org/pages/aktionen/2018/42.-markgraefler-friedenswochen.php
42. Markgräfler Friedenswochen
Für Frieden und entschieden gegen rechte Hetze!  
Mittwoch, 14. November 2018 – 15.00 Uhr
Rheinmetall entrüsten
„Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“
vor Rheinmetall in Neuenburg  
Ort: Rheinmetall Waffe Munition GmbH - Niederlassung Buck Neuenburg
Hans-Buck-Straße 1 - 79395 Neuenburg
Veranstalter: Friedensrat Markgräflerland
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Für eine menschliche Welt in Frieden! Entschieden gegen rechts!
Pour un monde humain en paix! Décidé contre la droite!
For a human world in peace! Resolutely against right-wing!
Per un mondo umanamente in pace! Risolutamente contro la destra!
42. Markgräfler Friedenswochen
November 2018

12.01.2014

Friedensjournal 2014-1

Bewaffnete Drohnen ächten

Demo vor dem AFRICOM in Stuttgart

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04.11.2013

Friedensjournal 2013-6

Kriegsspiele am Bodensee

30 Jahre Menschenkette Stuttgart - Neu Ulm

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01.09.2013

Friedensjournal 2013-5

Atomwaffen abschaffen!

Mahnwachen am Hiroshimatag

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