Ostermarsch 2008
litäreinsätze und ihre Verlängerung, neue
Waffensysteme für die Bundeswehr und
eue Milliarden für die Aufrüstung.
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- Weiterhin dient Deutschland als logisti-
sche Drehscheibe für die Kriege im Irak,
in Afghanistan und anderen Teilen der
Welt.
Die Welt gibt nach einer Berechnung des
SIPRI (Stockholmer Friedensforschungs-
instituts) wieder mindestens so viel Geld
für Rüstung und Militär aus, wie zu Zei-
ten des Kalten Kriegs: 1,3 Billionen US-
Dollar pro Jahr!! Etwa zwei Drittel davon
gehen auf das Konto der NATO-Staaten,
rund 45 Prozent davon geben allein die
USA aus. Deutschland ist bereits der auf
der Welt drittgrößte Rüstungsexporteur!!
Gleichzeitig hungern weltweit 800 Milli-
onen Menschen. Wenn man diese Zahl
bis 2015 halbieren wollte, dann müssten
jedes Jahr etwa 22 Millionen Menschen
der schlimmsten Armut entrinnen. Das
würde jährlich 24Milliarden Dollar kos-
ten also nur knapp 2% der festgestellten
1,3 Billionen US-Dollar für Militäraus-
gaben.
In Deutschland, einem der reichsten Län-
der der Welt, werden den Kranken- und
Rentenkassen die erforderlichen Mittel
vorenthalten, leben immer mehr Kinder
in Armut, werden Sozialeistungen ge-
kürzt und Arbeitslöhne durch prekäre Be-
schäftigungsverhältnisse gedrückt. Für
militärische Abenteuer und die Rüstung
aber ist genug Geld da.
Darum fordern wir:
Es muss endlich Schluss sein mit -
Militäreinsätzen aller Art.
Krieg als Mittel der Politik muss
endlich geächtet werden.
Das Völkerrecht muss gelten!
Keinen Krieg!
Keine Kriegsdrohung gegen den
Iran!
Besatzung des Irak beenden
deutsche Kriegsunterstützung ein-
stellen!
Auslandseinsätze der Bundeswehr
beenden!
Auflösung des KSK und aller
Eingreiftruppen
Keine Militärpolitik und keine
Aufrüstungsverpflichtung in der
EU.
Ächtung und Abschaffung
aller Atomwaffen.
Zivile Friedenspolitik!
ABRÜSTUNG STATT
SOZIALABBAU
VERNUNFT STATT
MILITÄR!
Okt. 2001: Krieg gegen Afghanistan
Als Reaktion auf die Terroranschläge des 11. September
überfielen die USA und ihre Verbündeten am 7. Oktober
2001 mit der Operation Enduring Freedom (OEF) Afgha-
nistan. In der ersten Phase des sogenannten "Krieges
gegen den Terror" kamen mindestens 4000 unbeteiligte
Zivilisten ums Leben. Nach der Zerstörung sogenannter
"Ausbildungscamps für Terroristen" innerhalb weniger
Tage beschäftigte sich die OEF mit der Aufstandsbe-
kämpfung, in dem sie Jagd auf alles machte, was als Ter-
rorist in Frage kommen könnte. Seit dem 14. November
2001 kämpft die ISAF-Mission der NATO im Rahmen ei-
nes ,,robusten" UN-Mandates (1378) parallel zur OEF um
die "Aufrechterhaltung der Sicherheit" und wird deshalb
von der Bundesregierung gerne als "Friedensmission"
dargestellt. Doch schon aus der Aufgabenbeschreibun-
gen des (robusten) Mandats wird deutlich, dass die Auf-
rechterhaltung der Sicherheit unmittelbar an die Auf-
standsbekämpfung durch die OEF gebunden ist. Diesem
Fokus auf militärische Gewalt fielen bisher zwischen
25.000 und 40.000 Zivilisten zum Opfer. Uranmunition
verseucht und verstrahlt das Land Das erklärte Ziel, O-
sama bin Laden zu ergreifen, wurde nicht erreicht. Die
durch die ISAF zu schützende und vorwiegend aus den
mit den USA verbündeten warlords gebildete Regierung
gilt als die korrupteste der Welt. Zahlreiche Minister wa-
ren selbst an schwersten Kriegsverbrechen beteiligt und
bereichern sich am seit Kriegsbeginn blühenden Drogen-
geschäft. Durch die andauernden Kriegshandlungen le-
ben ca. 80% der Landbevölkerung in größerem Elend al s
vor dem Krieg unter den schrecklichen Taliban.
Es rufen auf
(Stand 20.3.2006)
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riedensnetz Baden-Württemberg
Arbeitskreis Kommunalpolitik Kirchheim
Attac Schorndorf Attac Stuttgart Deut-
scher Freidenker-Verband Landesverband
BaWü und Ortsvorstand Stuttgart DFG-VK
BaWü und Karlsruhe DIDF Stuttgart
DIE LINKE Bad.-Württ. u. Kreis Stuttgart
DKP BaWü Freiburger Friedensforum
Friedensinitiative Calw FI Konstanz
Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba Stutt-
gart Friedensbündnis Karlsruhe Frie-
densbüro Heilbronn Friedensbündnis Ess-
lingen Friedensinitiative Stgt.-Feuerbach
Friedensforum Geislingen Friedensplenum
/ Antikriegsbündnis Tübingen IG Metall
Verwaltungsstelle Stuttgart IG Metall Ver-
waltungsstelle Waiblingen IMI - Informati-
onsstelle Militarisierung Tübingen Lebens-
haus Schw. Alb - Gem f.soz. Gerechtigkeit u.
Ökologie e.V. Pax Christi Rottenburg
Stuttgart Personalvertretung am Uniklini-
kum Tübingen Sozialistische Deutsche Ar-
beiterjugend (SDAJ) Stuttgart ['solid] Bad.-
Württ. Solidarität International e.V. Tü-
binger Linke e.V. Tübingen Progressive
Americans VVN - Bund der Antifaschisten
Baden-Württemberg Waldheim Clara Zet-
kin Stuttgart Waldheim Gaisburg e.V.
Stuttgart Zukunftsforum Stuttgarter Ge-
werkschaften
Aichele, Margret, Kernen Benz, Wilhelm,
DKP-Stradtrat, Heidenheim
Bühler, Doris,
Kernen
Dürr, Jochen, Sch'Hall Fang-
meyer, Gerald Grässlin, Jürgen, Bundes-
sprecher d. DFG-VK, Freiburg
Hänsel,
Heike, MdB DIE LINKE, Tübingen
Hof-
mann Rainer, Stuttgart
Huber, Ulrich, Hei-
denheim
Klein, Günther, Stuttgart
Küstler, Ulrike, Stadträtin DIE LINKE Stutt-
gart Dieter Lachenmayer, Stuttgart
Mau-
rer, Ulrich, MdB, Stuttgart
Pflüger, Tobias,
MdEP Tübingen Püschel, Reinhard, DKP-
Stadtrat Heidenheim
Roth, Nicolas, Bad
F'hall
Russmann, Paul, Ohne Rüstung Le-
ben Stuttgart
, Schimke, Peter, Vaih./Enz
Schönthaler, Bärbel+Theo
Thiel, Sonn-
hild+Uli, Karlsruhe
Trüten, Thomas, Ess-
lingen
Wern, Jeanette, Lauffen Winter,
Werner, Heilbronn
Weitere Ostermärsche in Baden-Württemberg:
Mannheim, Karsamstag, 22. 3., 12 Uhr Paradeplatz:
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Ellwangen, Karsamstag 22.3., 10 Uhr
Ostermarsch mit Redebeitrag von Heike Hänsel (Die Linke), kirchl.Vertreter, Jugend-
vertreter, Musikbeitrag von Micha Wagner u.a.
Stuttgart, Karsamstag, 19 Uhr Friedensandacht auf d. Birkenkopf
Müllheim, Ostermontag,24.März 14.00 Uhr, R. Schuman Kaserne
Frieden ist das Mindeste - La Paix au minimum; Vernunft muss her statt Militär
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