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ALTERNATIVEN ZUM KRIEG

A. Ausschreibung: "Friedensoffensive"

B. Beispiel: Vorschläge und Forderungen der Kampagne "Saat des Friedens"

C. Vorschlag: Bürger-Botschaft - Friedenserklärungen

Zum erstenmal in der Geschichte wird ein Krieg - vorgeblich - aus "humanitären Gründen" geführt. Wenn die NATO-Offensive tatsächlich diesem Ziel dienen sollte, dann wird sie dilettantisch - mit den verkehrten Mitteln, Methoden und Strategien - durchgeführt. Zu humanitären Zielen müßten Fachleute für humanitäre, gewaltfreie und friedenspolitische Methoden herangezogen werden.

Da erstmals die Frage nach Alternativen zu Bombeneinsätzen von der Politik und der Öffentlichkeit gestellt wird, hier folgende Vorschläge:

A. Ausschreibung
Wir bündeln die Konzepte und Vorschläge, die von der gewaltfreien Bewegung seit Jahren gemacht (und in diesen Tagen durch neue Ideen ergänzt) werden, zu einem Vorschlagskatalog, den wir gemeinsam als "Friedensoffensive" bekanntgeben.

Hier die Bitte an alle Friedensgruppen, Aktions- und Bildungseinrichtungen der gewaltfreien Bewegung (Netzwerk Friedenskooperative, Friedensnetz, Friedensbüros und -bündnisse, Bund für Soziale Verteidigung, Balkan Peace Team, Komitee für Grundrechte und Demokratie, Werkstatt für gewaltfreie Aktion, Ohne Rüstung Leben, Pax Christi, DFG/VK, VVN/BdA, Friedenskotten, Bürgerinitiativen und Einzelne): Schickt schnell Eure Infos für diese Zusammenfassung - das Wesentliche in Kürze!

B. Beispiel
"Vorschläge und Forderungen für bullet7r.gif (140 Byte)nichtmilitärische Schritte zur Beendigung des Krieges", die 1994 während des Bosnienkrieges von der Kampagne "Saat des Friedens" von Versöhnungsbund u.a. gemacht wurden. *)

C. Vorschlag
Bei Mahnwachen und Aktionen gegen die Bombardierungen könnten "Bürger-Botschaften" oder "Friedens-Stütz-punkte" symbolisch errichtet werden (mit einfachen Mitteln, z.B. durch Schilder, Transparente, Presseerklärung, evtl. Zelt, zur "Botschaft" erklärt werden).
Motto: 'Wir wurden nicht gefragt zu den Bombeneinsätzen - wir lehnen die Kriegsbeteiligung ab - wir erklären den Menschen im Kriegsgebiet den Frieden!"
Diese "Friedenserklärung" würde inhaltlich fundiert durch die o.a. Liste der Vorschläge, die dabei bekanntgemacht werden könnte.

Eine Delegation von "Bürger-Botschaftern" sollte darauf dringen, im Außenministerium (wie 1994 sogar unter der CDU-Regierung) und auf der Hardthöhe empfangen zu werden. Optimal wäre es, wenn eine Delegation von "Bürger-Botschaftern" die Friedenserklärung" auch an Menschen im Kriegsgebiet übergeben könnte (s. Reise Peter Handtke)

Bitte mailt/faxt Eure Meinung zu den Vorschlägen - sowie Eure Vorhaben! **)

Ziel ist, durch Bündelung mehr zu erreichen, als durch Einzelaktionen möglich ist.

Vorschläge: Birgit Berg Wortwerkstatt Poesie &Politik, mailto: birgitberg@prolink.de 
Delegations-Vorschlag: Wolfgang Menzel DFG/VK Freiburg,

*) Kampagne "Saat des Friedens":

  1. Schritt: 1994 gingen über 15000 Gemüsesamenpäckchen mit Friedensbriefen an Menschen in Bosnien   beim Außenministerium in Bonn ein mit Bezug auf die beil. polit. Forderungen;
  2. Schritt: 1995: Verknüpfung von Friedensgruppen hier und im Kriegsgebiet;
  3. Schritt: 1997 Existenzgründungskredite für Gemüsesamenzucht-Gärtnereien dort.

**) Am "Tag der Erde" 24.4.99 in Freiburg werden die Friedensgruppen gemeinsam einen "Friedens-Stütz-Punkt" bilden.


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Letzte Änderung: 09.03.01

Letzte Änderung: 17.03.04