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Friedenskreis Schorndorf (ca. 20 Personen aus verschiedensten Bereichen) Runder Tisch Schorndorf 15. 5. 20 Uhr VHS FI-Schorndorf sammelt zusammen mit der FI Waiblingen Unterschriften gegen den
Irak-Krieg. Beteiligt Euch an der Demo am 8.02.03 in München Vortrag und Diskussion zum (bevorstehenden) Irakkrieg Bericht unserer Aktionen
Gewaltfreie Konfliktbearbeitung - Ziviler Friedensdienst in der Volkshochschule Schorndorf vom 10. - 17.11.99 "Öffentliches Nachdenken und Reden" Werktägliches "Öffentliches Nachdenken und Reden" auf dem Marktplatz Schorndorf, 18.00 bis 19.00 Uhr, seit 21. April mit Beteiligung von 10 bis 20 Personen regelmäßig Infostand auf dem Wochenmarkt (Samstag, 24.4., 8.4., 15.4.) An die Redaktion der Schorndorfer Nachrichten - Lokalteil - Sehr geehrte Redaktion. Jeden Abend um 18.00 Uhr trifft sich eine Gruppe Menschen auf dem Schorndorfer
Marktplatz aus dem Bedürfnis heraus, über die Vorgänge im ehemaligen Jugoslawien
miteinander zu reden. Manche waren sich in den letzten Wochen noch unsicher: Könnte der
NATO-Angriff nicht doch zu einem Ende von Mord und Vertreibung im Kosovo führen?
Am Ende des "öffentlichen Nachdenkens und Redens", wurden bisher gemeinsam
unterzeichnete Briefe an Bundeskanzler Schröder, den Landesparteitag der Grünen, die
Landesbischöfe, die NATO und an Präsidenten Milosevic verschickt. Mit freundlichen Grüßen ... und diverse LeserInnenbriefe
Öffentlicher Brief am 27.04.1999 An den Präsidenten Milosevic
Diese Forderungen haben wir inzwischen in Briefen unter anderem an der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland Herrn Schröder, einem Parteitag der der Regierung beteiligten Partei der Grünen und dem NATO-Hauptquartier zukommen lassen. Heute schreiben wir Ihnen aus der Sorge heraus, daß dieser Krieg nicht beendet wird, bevor alles zerstört ist. Seit Anfang der Bombardierung sind 750000 Menschen im Kosovo vertrieben worden! Sie nutzen das Bombardement zu grausamen Rachefeldzügen, bei denen wahrscheinlich bis zu 100000 Menschen das Leben lassen mußten und noch mehr körperlichen und seelischen Schaden erlitten haben. Wir sehen, daß auf beiden Seiten Fehler gemacht worden sind und eine Aufrechnung nur zu weiteren Blutvergießen führt. Mit unserem heutigen Schreiben wollen wir an Sie appellieren, einen Beitrag dazu zu leisten, der Eskalation die Spitze zu brechen. Nur wenn die Waffen schweigen und Gespräche miteinander auf gleicher Ebene, ohne Vorbedingungen, stattfinden, kann eine Lösung in diesem Konflikt gefunden werden. Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, und alle Möglichkeiten ausnutzen, um eine sofortiges Ende diesen Krieges zu erreichen. Die Unterschriften sollen nur exemplarisch für unsere Gruppe stehen. Wir wissen, daß viele andere Deutsche, Kosovoalbaner, Serben und weitere genauso Denken Wir sind mit unseren Aktionen auch in Deutschland nicht alleine, so daß der Widerstand gegen diesen Krieg bald auch sichtbare Formen annimmt Bitte tun auch Sie Ihr Möglichstes, um zu einem schnellen Ende des Krieges zu kommen. Schorndorfer Bürgerinnen und Bürger: (10 UnterzeichnerInnen)
Schorndorf, den 29. April 1999 An den Bundesaußenminister der BRD Herrn Fischer Seit über einem Monat führt die Nato und mit ihr die BRD Krieg gegen Jugoslawien. Seit über einen Monat hat sich das Leid der Menschen Tag für Tag verschlimmert. Erst der Abzug der OEZE Beobachter und der Beginn der NATO-Bombardements gab den Rahmen ab, in dem die Situation eskalierten konnte. Dieser Zusammenhang wird immer wieder verschleiert. Wenn wir für einen sofortigen Stopp der NATO-Angriffe auf die Straße gehen, dann tun wir das im Namen von Humanität und Menschlichkeit, und nicht weil uns das Schicksal der Menschen im Kosovo gleichgültig ist. Der Schlüssel für eine Friedenslösung liegt bei der Nato. Sie hat den Krieg eskaliert und kann diese Eskalation auch beenden. Die neue NATO-Strategie, Kriseneinsätze verstärkt nach dem Muster Jugoslawiens handzuhaben, und das ohne UNO-Mandat, steht einer diplomatischen Lösung im Wege. Eine intelligente und fortschrittliche Politik kennt immer andere Lösungen als Krieg. In diesem Sinne fordern wir:
Wir, das sind Menschen der verschiedensten Herkunft sowohl politisch als auch weltanschaulich, aus Schorndorf und Umgebung, die sich täglich öffentlich zu einer Protest- und Redeveranstaltung auf den Marktplatz treffen. Wir fordern Sie auf, als Bundesaußenminister für diese Forderungen einzutreten. Der Schorndorfer Friedenskreis (13 UnterzeichnerInnen)
Schorndorf, den 25. April 1999 Laudatio An das Hauptquartier der NATO in Deutschland Gegründet als Verteidigungspakt, der die Mitgliedsstaaten vor feindlichen Übergriffen schützen soll und dem Freund, der angegriffen wird, zu helfen. Dieses ehrbare Ziel wird nun 50 Jahre. Eine lange Zeit, gerade für Staaten, die doch alle eigene Interessen vertreten und lange Zeiten nur gegeneinander gekämpft haben. So ist zwischendurch der Eindruck entstanden, daß auch Staaten in friedliches Miteinander verwirklichen können. Gerade jetzt zum 50. Geburtstag aber müssen wir mit ansehen, wie ein Staat von Natostaaten bombardiert wird, weil ein Staatsführer mit grausamen Mitteln Teile der Bevölkerung unterdrückt und vertreibt. An sich ein humanitärer Akt, wäre da nicht eine Aggression, die wieder einmal nur die Kleinen trifft und, was wesentlich ist, die NATO hat mit diesem Angriffsakt ihre Plattform verlassen. Zum Jubeljahr wünschen wir, Menschen, die sich aus Sorge wegen der Bombardierung, in Schorndorf täglich treffen, Ihnen, daß Sie:
Lassen Sie sich überzeugen: Mit Bomben schafft mensch keinen Frieden! Es gibt Alternativen! Es gratulieren und merken an, Schorndorferinnen und Schorndorfer (15 UnterzeichnerInnen)
Antrag von Mitgliedern der SPD auf eine OV-Versammlung zum Thema "Krieg im Kosovo"
Wir, die wir aus den verschiedensten Bewegungen wie z. B. Ohne Rüstung Leben, Spätverweigerer, Ökumenischer Gesprächskreis, Politisches Forum der Manufaktur, Eine-Welt-Laden und andere kommen, sind uns in der Zwischenzeit in unseren Forderungen sicherer: Schluß mit Mord und Vertreibung im Kosovo. Großzügige Flüchtlings und Wiederaufbauhilfe für die ganze Region. Sofortiger Stopp der NATO-Bombardierung, keinen Bodenkrieg. Die Menschenrechte müssen wieder respektiert und eingehalten
werden: Es geht immer und allein um das Leid der Menschen, um die Bewahrung menschlichen Lebens.
F Unterstützen Sie das Ende der Bombardierungen durch Ihre Unterschrift! E
@ Unterschriftenlisten und weitere Informationen finden sie an unserem Stand Viele wollen den Menschen im Kosovo helfen wir auch!
Letzte Änderung: 08.05.03 |
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Letzte Änderung: 17.03.04 |