brief.jpg (796 Byte) Friedensnetz BaWü









 

 

 

 

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Friedenskreis Schorndorf (ca. 20 Personen aus verschiedensten Bereichen)
Kontakt: Lothar Weber,  Lweber7173@aol.com,

Runder Tisch
Friedenstreff und Attac Schorndorf
jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat 20 Uhr Manufaktur Schorndorf
Gruppenraum 3, 1. Stk, neben Kino-Kneipe

Schorndorf 15. 5. 20 Uhr VHS
Rüstungserhöhung und Sozialabbau
Diskussionsveranstaltung mit Anne Rieger

FI-Schorndorf sammelt zusammen mit der FI Waiblingen Unterschriften gegen den Irak-Krieg. 
Beteiligt Euch ! 
Unterschriftensammlung bullet7r.gif (140 Byte)
1. Infostand am 4. 1. 03 erfolgreich bullet7r.gif (140 Byte)

Beteiligt Euch an der Demo am 8.02.03 in München bullet7r.gif (140 Byte)

Vortrag und Diskussion zum (bevorstehenden) Irakkrieg
Donnerstag den 16. Januar 2003, 20 00 Uhr Manufaktur Schorndorf
Referent : Jürgen Wagner Vorstandsmitglied bei IMI bullet7r.gif (140 Byte)


Bericht unserer Aktionen

bullet7u.gif (144 Byte)Werktägliches "Öffentliches Nachdenken und Reden"
bullet7u.gif (144 Byte)Infostand
bullet7u.gif (144 Byte)Presse
bullet7u.gif (144 Byte)Veranstaltungen
bullet7u.gif (144 Byte)Briefaktionen
bullet7u.gif (144 Byte)Sonstiges


bullet7r.gif (140 Byte)Einladung zur Veranstaltung / Ausstellung:

Gewaltfreie Konfliktbearbeitung - Ziviler Friedensdienst

in der Volkshochschule Schorndorf vom 10. - 17.11.99


"Öffentliches Nachdenken und Reden"

Werktägliches "Öffentliches Nachdenken und Reden" auf dem Marktplatz Schorndorf, 18.00 bis 19.00 Uhr, seit 21. April mit Beteiligung von 10 bis 20 Personen regelmäßig

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Infostand

Infostand auf dem Wochenmarkt (Samstag, 24.4., 8.4., 15.4.)

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Presse

An die Redaktion der Schorndorfer Nachrichten - Lokalteil -
Aktivitäten in Schorndorf zum Kosovokonflikt

Sehr geehrte Redaktion.

Jeden Abend um 18.00 Uhr trifft sich eine Gruppe Menschen auf dem Schorndorfer Marktplatz aus dem Bedürfnis heraus, über die Vorgänge im ehemaligen Jugoslawien miteinander zu reden. Manche waren sich in den letzten Wochen noch unsicher: Könnte der NATO-Angriff nicht doch zu einem Ende von Mord und Vertreibung im Kosovo führen?
Die Menschen, die aus den verschiedensten Bewegungen wie z. B. Ohne Rüstung Leben, Spätverweigerer, Ökumenischer Gesprächskeis, Politisches Forum der Manufaktur, Eine Welt Laden kommen, sind sich in der Zwischenzeit in Ihren Forderungen sicherer:

  • Sofortiger Stopp der Bombardierung
  • keinen Einsatz von Bodentruppen
  • Schluß mit den "ethnischen Säuberungen"
  • die Menschenrechte müssen wieder respektiert und eingehalten werden!

Am Ende des "öffentlichen Nachdenkens und Redens", wurden bisher gemeinsam unterzeichnete Briefe an Bundeskanzler Schröder, den Landesparteitag der Grünen, die Landesbischöfe, die NATO und an Präsidenten Milosevic verschickt.
Weiter will die Gruppe auf die Diskussionsveranstaltung zum Thema Kosovo am Sonntag, dem 2. Mai in der Manufaktur und auf die überregionale Kundgebung des Friedensnetzes Baden-Württemberg in Stuttgart, am Samstag, dem 8. Mai 1999, 14.00 Uhr auf dem Karlsplatz aufmerksam machen.

Mit freundlichen Grüßen

...  und diverse LeserInnenbriefe

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Veranstaltungen

  • Besuch der 1. Mai Veranstaltung des DGB-Rems-Murr-Kreises in Fellbach
  • Werbung + Besuch : Streitgespräch am 2. Mai (mit Winfried Hermann und Tobias Pflüger sowie einer Vertreterin der Kosovoalbaner und der Serben) in der Manufaktur Schorndorf

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Briefaktionen

bullet7u.gif (144 Byte)An den Präsidenten Milosevic
bullet7u.gif (144 Byte)An den Bundesaußenminister der BRD Herrn Fischer
bullet7u.gif (144 Byte)An das Hauptquartier der NATO in Deutschland
sowie zwei Briefe an P. Clinton


Öffentlicher Brief am 27.04.1999

An den Präsidenten Milosevic
Mit Bomben schafft mensch keinen Frieden!
Keine Bomben mehr!
Unter diesem Motto treffen sich auch in Schorndorf/Deutschland täglich Menschen auf dem Marktplatz, um die folgenden Forderungen zu unterstützen:

  • Sofortiger, bedingungsloser Stopp der Bombardierung!
  • Keinen Einsatz von Bodentruppen!
  • Die Fehler der bisherigen Vorgehensweise muß eingestanden werden!
  • Das Völkerrecht muß wieder respektiert und eingehalten werden

Diese Forderungen haben wir inzwischen in Briefen unter anderem an der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland Herrn Schröder, einem Parteitag der der Regierung beteiligten Partei der Grünen und dem NATO-Hauptquartier zukommen lassen.

Heute schreiben wir Ihnen aus der Sorge heraus, daß dieser Krieg nicht beendet wird, bevor alles zerstört ist. Seit Anfang der Bombardierung sind 750000 Menschen im Kosovo vertrieben worden! Sie nutzen das Bombardement zu grausamen Rachefeldzügen, bei denen wahrscheinlich bis zu 100000 Menschen das Leben lassen mußten und noch mehr körperlichen und seelischen Schaden erlitten haben. Wir sehen, daß auf beiden Seiten Fehler gemacht worden sind und eine Aufrechnung nur zu weiteren Blutvergießen führt.

Mit unserem heutigen Schreiben wollen wir an Sie appellieren, einen Beitrag dazu zu leisten, der Eskalation die Spitze zu brechen.

Nur wenn die Waffen schweigen und Gespräche miteinander auf gleicher Ebene, ohne Vorbedingungen, stattfinden, kann eine Lösung in diesem Konflikt gefunden werden.

Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, und alle Möglichkeiten ausnutzen, um eine sofortiges Ende diesen Krieges zu erreichen.

Die Unterschriften sollen nur exemplarisch für unsere Gruppe stehen. Wir wissen, daß viele andere Deutsche, Kosovoalbaner, Serben und weitere genauso Denken Wir sind mit unseren Aktionen auch in Deutschland nicht alleine, so daß der Widerstand gegen diesen Krieg bald auch sichtbare Formen annimmt

Bitte tun auch Sie Ihr Möglichstes, um zu einem schnellen Ende des Krieges zu kommen.

Schorndorfer Bürgerinnen und Bürger: (10 UnterzeichnerInnen)

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Schorndorf, den 29. April 1999

An den Bundesaußenminister der BRD Herrn Fischer

Seit über einem Monat führt die Nato und mit ihr die BRD Krieg gegen Jugoslawien. Seit über einen Monat hat sich das Leid der Menschen Tag für Tag verschlimmert. Erst der Abzug der OEZE Beobachter und der Beginn der NATO-Bombardements gab den Rahmen ab, in dem die Situation eskalierten konnte. Dieser Zusammenhang wird immer wieder verschleiert.

Wenn wir für einen sofortigen Stopp der NATO-Angriffe auf die Straße gehen, dann tun wir das im Namen von Humanität und Menschlichkeit, und nicht weil uns das Schicksal der Menschen im Kosovo gleichgültig ist.

Der Schlüssel für eine Friedenslösung liegt bei der Nato. Sie hat den Krieg eskaliert und kann diese Eskalation auch beenden.

Die neue NATO-Strategie, Kriseneinsätze verstärkt nach dem Muster Jugoslawiens handzuhaben, und das ohne UNO-Mandat, steht einer diplomatischen Lösung im Wege. Eine intelligente und fortschrittliche Politik kennt immer andere Lösungen als Krieg.

In diesem Sinne fordern wir:

  1. Sofortiger Stopp des NATO-Krieges gegen Jugoslawien.
  2. Waffenstillstand in der Region (Abzug der NATO-Einheiten, der jugoslawische Armee und Entwaffnung der UCK).
  3. Aufnahme von Verhandlungen im Rahmen einer Balkankonferenz.
  4. Rückkehr der Flüchtlinge in einen mit Autonomierechten versehenen Kosovo.
  5. Wiederaufbau der zerstörten Regionen in Jugoslawien.
  6. Schaffung eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes auf dem Balkan.

Wir, das sind Menschen der verschiedensten Herkunft sowohl politisch als auch weltanschaulich, aus Schorndorf und Umgebung, die sich täglich öffentlich zu einer Protest- und Redeveranstaltung auf den Marktplatz treffen.

Wir fordern Sie auf, als Bundesaußenminister für diese Forderungen einzutreten.

Der Schorndorfer Friedenskreis

(13 UnterzeichnerInnen)

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Schorndorf, den 25. April 1999

Laudatio

An das Hauptquartier der NATO in Deutschland

Gegründet als Verteidigungspakt, der die Mitgliedsstaaten vor feindlichen Übergriffen schützen soll und dem Freund, der angegriffen wird, zu helfen.

Dieses ehrbare Ziel wird nun 50 Jahre.

Eine lange Zeit, gerade für Staaten, die doch alle eigene Interessen vertreten und lange Zeiten nur gegeneinander gekämpft haben.

So ist zwischendurch der Eindruck entstanden, daß auch Staaten in friedliches Miteinander verwirklichen können.

Gerade jetzt zum 50. Geburtstag aber müssen wir mit ansehen, wie ein Staat von Natostaaten bombardiert wird, weil ein Staatsführer mit grausamen Mitteln Teile der Bevölkerung unterdrückt und vertreibt. An sich ein humanitärer Akt, wäre da nicht eine Aggression, die wieder einmal nur die Kleinen trifft und, was wesentlich ist, die NATO hat mit diesem Angriffsakt ihre Plattform verlassen.

Zum Jubeljahr wünschen wir, Menschen, die sich aus Sorge wegen der Bombardierung, in Schorndorf täglich treffen, Ihnen, daß Sie:

  • einen sofortigen, bedingungslosen Stopp der Bombardierung befehlen,
  • keine Bodentruppen einsetzen,
  • die Fehler der bisherigen Vorgehensweise eingestehen,
  • das Völkerrecht wieder respektieren und einhalten.

Lassen Sie sich überzeugen:

Mit Bomben schafft mensch keinen Frieden! Es gibt Alternativen!

Es gratulieren und merken an, Schorndorferinnen und Schorndorfer

(15 UnterzeichnerInnen)

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Sonstiges

Antrag von Mitgliedern der SPD auf eine OV-Versammlung zum Thema "Krieg im Kosovo"


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Schorndorfer
Friedenstreff

Jeden Abend um 18.00 Uhr trifft sich eine Gruppe Menschen auf dem Schorndorfer Marktplatz aus dem Bedürfnis heraus, über die Vorgänge im ehemaligen Jugoslawien miteinander zu reden.

Wir, die wir aus den verschiedensten Bewegungen wie z. B. Ohne Rüstung Leben, Spätverweigerer, Ökumenischer Gesprächskreis, Politisches Forum der Manufaktur, Eine-Welt-Laden und andere kommen, sind uns in der Zwischenzeit in unseren Forderungen sicherer:

Schluß mit Mord und Vertreibung im Kosovo.
Großzügige Flüchtlings und Wiederaufbauhilfe für die ganze Region.

Sofortiger Stopp der NATO-Bombardierung, keinen Bodenkrieg.

Die Menschenrechte müssen wieder respektiert und eingehalten werden:
Wiederaufnahme von Verhandlungen unter Führung der UNO.

Es geht immer und allein um das Leid der Menschen, um die Bewahrung menschlichen Lebens.

 

F Unterstützen Sie das Ende der Bombardierungen durch Ihre Unterschrift! E

 

@ Unterschriftenlisten und weitere Informationen finden sie an unserem Stand

Viele wollen den Menschen im Kosovo helfen – wir auch!
Viele meinen, daß die NATO mit ihrem Bombardement helfen wird – wir nicht!

  • Die Bomben schützen nicht die Bevölkerung vom Kosovo. Durch mehr als sechs Wochen Bombardement wurde die Vertreibung nicht verhindert. Im Gegenteil. Die jugoslawische Seite hat die Vertreibung verstärkt.
  • Durch die Bombardierung wird die materielle Grundlage aller Menschen in Jugoslawien zerstört. Der Flüchtlingsstrom, auch in unser Land, verstärkt sich.
  • Je größer die Zerstörungen im Kosovo sind, desto langsamer werden Flüchtlinge zurückkommen können.
  • Die Aussichten auf ein künftiges friedliches Miteinander werden verschlechtert
  • Der Bombenkrieg bringt in erster Linie Leid und Tod für die Zivilbevölkerung, nicht für Milosevic und die Herrschenden (siehe Saddam Hussein).
  • Viele Menschen, gleich welcher Volkszugehörigkeit, leiden zu Unrecht. Es ist falsch, in gute und böse Volksgruppen zu unterscheiden. Bombardierung ist eine Form kollektiver Bestrafung.
  • Die demokratische Opposition und eine pro-westliche Stimmung für einen Integrationsprozess zu Europa werden geschwächt.
  • Erst eine Einstellung der Bombenangriffe verbessert die Möglichkeiten eines Wiedereintritts in Verhandlungen.
  • Die für die Bevölkerung (auch für uns!) notwendige freie Medienberichterstattung bleibt auf beiden Seiten auf der Strecke: "Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit!"
  • Wo ist der Sinn, wenn das was jetzt zerstört wird, nachher wieder aufgebaut werden muß?
  • Der Krieg droht weiter zu eskalieren. Weitere Länder könnten in den Krieg hineingezogen werden.
  • Das Bombardement verursachte bisher schon Schäden von -zig Milliarden. Kosten des NATO-Einsatzes pro Tag: 200 Millionen Dollar.

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Letzte Änderung: 08.05.03

Letzte Änderung: 17.03.04