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Der folgende Artikel ist am Montag, dem 20. Januar 2003 in der
Waiblinger Kreiszeitung (WKZ) erschienen.
Pfarrer Wahl: Krieg bedroht die Christen
Waiblingen (jup).
Rund 100 Menschen, vertraute Anhänger der Friedensinitiative, aber auch
unbekannte Gesichter, haben am Samstag auf dem Marktplatz gegen einen Krieg im
Irak demonstriert. Obwohl die Waiblinger Friedensinitiative die US-Politik
kritisiert und ausdrücklich Nein zum Krieg im Irak sagt, wende sich die
Initiative aber ausdrücklich gegen den Antisemitismus mancher Rechtsausleger,
die sich dieser Kritik angeschlossen haben, betonte Reinhard Neudorfer von der
Waiblinger Friedensinitiative. Neudorfer zitierte den Schriftsteller Günther
Grass, der gesagt hatte, der amerikanische Präsident Bush sei eine Gefahr für
den Weltfrieden.
Auf Einladung der Waiblinger Friedensinitiative waren auch
die beiden Rommelshausener Pfarrer Wahl und Pfarrer Schlecht zur Mahnwache auf
dem Marktplatz gekommen. Nach den Worten von Pfarrer Wahl haben im Irak lebende
Christen betont, dass sie vom dortigen Regime nicht verfolgt würden. Dagegen
befürchten sie aber durch einen Krieg eine Verschlechterung ihrer Situation im
Irak. Auch ohne Krieg sei die Lage der Menschen im Irak schlimm genug.
Die
Mahnwache auf dem Markplatz, bei der einige Teilnehmer für die Friedensarbeit
auch spendeten, dauerte etwa eine halbe Stunde. Die Waiblinger
Friedensinitiative plant weitere Aktionen. Am Samstag, 8. Februar, fahren die
Kriegsgegner zu einer Demonstration in München.
Bild:
Habermann
Rund hundert Menschen haben am
Samstag auf dem Marktplatz gegen einen Krieg im Irak demonstriert.
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