Info-Abend: Bomben auf Chemiewerke Krieg hat Folgen für Menschen. Für die Zivilbevölkerung - siehe Jugoslawien - oft heftigere Folgen als für das Militär, gegen das der Krieg geführt werden sollte. Krieg hat Folgen für die Umwelt. Folgen, die noch eintreten können, wenn es die Menschen, die den Krieg geführt haben, schon lange nicht mehr gibt. Kriege folgen andere Kriege. In Tschetschenien, in Indonesien, auf der ganzen Welt. "Wir könnten, wir sollten noch viel mehr tun", sagen die Mitglieder der Friedensinitiative Waiblingen. Sie sind zu wenig Mitglieder, um all die Kriege, all die Folgen, um alle Gefahren aufarbeiten zu können. Um andere Menschen zu informieren und zu überzeugen. Um die Nachrichten und Hinweise zu sammeln, die unterschlagen oder bestritten werden. Die Republik diskutiert über Panzerlieferungen für die Türkei, "dabei ist das nur die Spitze des Eisbergs, es geht um viel mehr". Zu dem, was die Mitglieder der Friedensinitiative Waiblingen tun können, gehören Veranstaltungen wie die am kommenden Montag, 13. Dezember, um 19:30 Uhr im Keller der Waiblinger Gaststätte Sonne, Kurze Straße 36. Gezeigt wird ein Film, den der Fernsehsender ARTE in Auftrag gegeben hat. "Bomben auf Chemiewerke - Umweltschäden nach dem Krieg in Serbien". Dem Film soll sich eine Diskussion anschließen. Teilnehmen kann, wer sich fürs Thema interessiert. Wer grundsätzliches über die Arbeit der Friedensinitiative Waiblingen wissen will, kann sich an Jutta Künzel wenden. Telefon: (07151) 21919. Und wer an einem Infostand der Initiative oder bei einer Veranstaltung vorbeischaut, der darf auch spenden. "Wir haben keinen Sponsor und keine Zuschüsse." Das Geld, das die Friedensinitiative für Informationsmaterialien oder Referenten benötigt, stammt aus Spenden oder der eigenen Tasche. |
11. 12. 1999
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